Tätigkeiten von Geowissenschaftlern
In Deutschland gibt es ca. 17.000 Geowissenschaftler und diese arbeiten in verschiedenen Bereichen. Die meisten Geowissenschaftler arbeiten in Deutschland in Beratungsfirmen. Sie befassen sich mit
- Wasser- und Abwasser Ver- und Entsorgung
- Fragen der Wasserqualität oder ingenieurgeologischen Problemen
- Gewässerbau
- Stabilität von Böschungen
- Baugrunduntersuchungen
- Fels- und Tunnelbau
- Hangrutschungen
- Bauen im Grundwasserbereich
- Planung und Erschließung von Lagerstätten zur Gewinnung von Massenrohstoffen
- Altlastenerkundung
- Altlastensanierung
- vorsorgender Umweltschutz
- Verhinderung von Naturkatastrophen
- Landschafts- und Entwicklungsplanung
Ca. ein Fünftel von den Geowissenschaftlern in Deutschland arbeitet in der Forschung entweder an Universitäten oder Forschungsinstituten. Der Bereich der Geowissenschaftler in Bereich der Forschung ist sehr vielfältig. Hier geht es zum Beispiel um:
- Untersuchungen zur Zusammensetzung und Aufbau des Erdkernes
- der Erforschung der Ozeane
- Abbau von organischen Schadstoffen in Gewässern
- numerischen Modellierung all dieser Prozesse
Ein weiteres Fünftel der Geowissenschaftler in Deutschland arbeitet bei Verbänden, Ämtern und Behörden. Hier beschäftigen sich die Geowissenschaftler mit:
- Rahmenrichtlinien erarbeiten
- Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu überprüfen
- Genehmigungsverfahren durchzuführen
Des Weiteren arbeiten viel Geowissenschaftler in Deutschland in den verschiedensten Bereichen der Industrie und auch als Umweltbeauftragte. Die deutschen Geowissenschaftler sind allerdings nicht nur in Deutschland sehr gefragt, sondern weltweit sind die deutschen Geowissenschafter sehr gefragt und anerkannt.
Die Geowissenschaft ist eine Naturwissenschaft und die Bereiche in denen die Geowissenschaftler eingesetzt werden können sind sehr vielfältig. Geowissenschaftler sollten mehrere Fremdsprachen beherrschen. Die Zukunftsaussichten für Geowissenschaftler sind sehr gut, denn die Erde bringt immer neue Probleme mit sich.