Geomagnetik
Die Geomagnetik beinhaltet Verfahren der Geophysik, diese Verfahren befassen sich mit natürlichen Erdmagnetfeldern und der Wirkung künstlicher Magnetfeldern der Erdkruste. Die Geomagnetik hat den Vorteil dass diese kostengünstig eingesetzt werden kann. Nicht nur dass die Geomagnetik kostengünstig ist, ist ein Vorteil, sondern sie lässt sich auch universell einsetzten.
Die Grundlage für die Geomagnetik ist die Existenz von einem irdischen Magnetfeld. Durch einen Induktionsprozess erhalten hier alle Stoffe magnetische Eigenschaften. Diese stoffliche Eigenschaft wird magnetische Suszeptibilität genannt. Die magnetische Suszeptibilität kann wichtige Stoffe für die Geophysik wie zum Beispiel Gesteine, Erze usw. differieren.
Gesteinskörper oder auch andere Objekte werden durch die Induktion im Erdmagnetfeld zu einer Art Magnet. Durch diese Veränderung erhalten sie ein umgehendes Magnetfeld. Dieses Magnetfeld überlagert das normale Magnetfeld als ein störendes Feld. Diese Störung wird als Anomalie im Normalfeld bezeichnet. Durch die Vermessung solcher Anomalien ermöglicht das Aufsuchen, Abgrenzen von magnetisierten Körpern und Organen.
Die Geomagnetik wird in folgenden Bereichen eingesetzt:
- im Rahmen der Geophysik (allgemeine Geophysik)
- Geologische Kartierung (Tonsteine)
- Angewandte Geophysik
- Umweltgeophysik
- Archäologie (z.B. Kartierung historischer Siedlungen)