Erdbeben und Erdbebenfrühwarnung

Messbare Erschütterungen des Erdkörpers werden Erdbeben genannt und sehr oft führen diese Beben zu schweren Katastrophen. Besonders große Schäden kann ein Erdbeben verursachen, wenn es zu einem solchen Beben in stark bewohnten Gebieten kommt. Erdbeben sind Naturkatastrophen, doch nicht jedes Beben führt automatisch zu einer Katastrophe, denn es gibt auch Beben die wir Menschen gar nicht bemerken. Nach einem Beben kommt es in der Regel auch immer zu Nachbeben. Seismologen beschäftigen sich mit Erdbeben und sie versuchen auch, die Menschen vorzeitig vor einem starken Beben zu warnen. Die Beben werden in die folgenden verschiedenen Stärken eingeteilt: Die Stärke 1,0 bis 2,0, ist nur durch Instrumente nachweisbar, die Stärke 3,0 ist nur selten in der Nähe des Epizentrums zu spüren, die Stärke 4,0 bis 5,0: ist 30 Kilometer um das Zentrum spürbar, leichte Schäden, die Stärke 5,0 bis 6,0 ist ein mittleres Beben mit leichten oder keinen Schäden, die Stärke 6,0 bis 7,0 ist ein starkes Beben, Tote und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen, die Stärke 7,0 bis 8,0 ist ein großes Beben, Katastrophen mit Todesopfern, die Stärke 8,0 bis 9,0 ist ein sehr großes Beben mit vielen Opfern und schweren Verwüstungen, die Stärke 9,0 bis 10,0 hier entsteht eine extrem große Zerstörungen im Bereich von tausenden Kilometern und die Stärke 10,0 ist eine globale Katastrophe und ist bislang nicht aufgetreten.

Um die Menschen frühzeitig vor einem Erdbeben warnen zu können, werden die vom Erdbeben erzeugten verschiedenen Erdbebewellen aufgezeichnet. Die Aufzeichnung erfolgt mit Seismographen und sie können überall auf der Erde aufgezeichnet werden. Diese Aufzeichnungen werden Seismogramme genannt. Durch die Auswertung der Stärke und der Laufzeiten von den Erdbebenwellen kann die Position des Erdbebenherdes bestimmt werden und es werden auch Erkenntnisse aus dem Erdinneren gewonnen. Leider kann nicht immer die Tiefe der Quelle bestimmt werden.